Workshops

Donnerstag, 12. September 2019

8.30 - 10.00 Uhr

Workshop 1: Physikalische Therapieverfahren - Indikationen, Kontraindikationen und richtige Verordnung
Leitung: Claudia Storz (München), Mathias Pawlitsch (München), Alexander Ranker (Hannover), Christina Lemhöfer (Altötting)

In diesem Workshop werden Elektrotherapieverfahren sowie Thermotherapieverfahren gelernt, gesehen, gemacht und erlebt. Dabei geht es besonders um

  • Paraffinbäder (Thermotherapie bei Ergotherapie)
  • WT-Ultraschall inkl. subaquale Beschallung der Hände
  • Galvanisation (Gleichstrom), im Besonderen Iontophorese und 2-Zellenbad
  • Reizstromverfahren

Wichtig ist besonders das oft Vergessene nicht gänzlich vergessen zu machen. Seltene und doch effektive physikalische Therapieverfahren werden vorgestellt.

10.30 - 12.00 Uhr

(Workshop 2: Grundkenntnisse der modernen Wundversorgung) (leider ausgebucht)

Die Vermittlung von Grundkenntnissen einer adäquaten Versorgung einer Wunde von der Beurteilung über Behandlung und Versorgung bis hin zu einer aussagekräftigen Dokumentation ist Ziel dieses Workshops. Dabei sollen im theoretischen Teil auch verschiedene Materialien (z.B. unterschiedliche Wundauflagen...) vorgestellt werden, bevor im praktischen Teil der/die TeilnehmerInnen selbst ein Wundbehandlungskonzept anhand von dargestellten Beispielen erstellen.

Leitung: Frau Hedwig Schöneberg ist Diplom-Universitätskrankenschwester und seit vielen Jahren als zertifizierte ICW-Wundexpertin in der Chirurgischen Poliklinik A, Klinikum der Universität München, Campus Grosshadern, tätig.

13.30 - 15.00 Uhr

(Workshop 3: Sonografie der Gelenke und Muskulatur) (leider ausgebucht)
Leitung: Julian Sprau (München), Mehmet Fatih Gülecyüz (München)

15.30 - 17.00 Uhr

(Workshop 4: Die muskuloskelettale und manualmedizinische Untersuchung) (leider ausgebucht)
Leitung: Dr. med. Klaus Klimczyk, Chefarzt des interdisziplinären Schmerzentrums der m&i-Fachklinik Enzensberg, Thomas Wörner (Hopfen am See)
Webseite: www.fachklinik-enzensberg.de/akutmedizin/chronische-schmerzen

 

Freitag, 13. September 2019

8.30 - 10.00 Uhr

(Workshop 5: Dento-Myo-Arthropathie des Kiefergelenks – ein Kurzscreening (Craniomandibuläre Dysfunktion)) (leider ausgebucht)

Ziel des Workshops ist es, eine schnelle und einfache Untersuchung des Kauapparates, auch in seiner Wechselwirkung zur HWS, zu vermitteln. Dies dient dem Arzt oder Therapeuten zur Abklärung, ob eine Dento-Myo-Arthropathie des Kiefergelenkes und seiner korrespondierenden Strukturen vorliegt und ob ein Spezialist von zahnärztlicher bzw. physiotherapeutischer Seite hinzuzuziehen ist.

Leitung: Matthias Zöller, MSc Physiotherapie, ist als niedergelassener Physiotherapeut in Mainz tätig. Als in der Orthopädisch Manuellen Therapie OMT spezialisierter Therapeut beschäftigt er sich seit über 20 Jahren mit Funktionsstörungen des Cranio-Zervikalen bzw. Cranio-Mandibulären Überganges. Er arbeitet seit vielen Jahren eng mit niedergelassenen Zahnärzteninnen und Zahnärzten zusammen. Zusätzlich ist er als Dozent für Manuelle Therapie im Kaltenborn-Evjenth-Kozept der DGOMT e.V. tätig. 
Webseite: www.physiotherapie-zoeller-blumoer.de

10.00 - 11.30 Uhr

(Workshop 6: Tennisellbogen: Ein Problem der HWS?) (leider ausgebucht)

  • Kann man durch die Behandlung der HWS die Schmerzen am Ellbogen beeinflussen?
  • Welche Maßnahmen sind hier wirkungsvoll?
  • Was besagt die aktuelle Evidenz zu diesem Thema?

Der Workshop bietet Antworten auf die angeführten Fragen und zeigt das Vorgehen in der Behandlung.

Leitung: Frau FH-Professorin Michaela Neubauer ist Professorin für Physiotherapie an der Fachhochschule in St. Pölten, Österreich. Sie arbeitet im Vorstand des Österreichischen Vereins für manuelle Physiotherapie (ÖVMPT) und ist Mitglied der Weiterbildungskommission der Weiterbildung in Orthopädisch Manueller Therapie. Webseite: www.fhstp.ac.at/de/uber-uns/mitarbeiter-innen-a-z/neubauer-michaela

13.30 - 15.00 Uhr

Workshop 7: Zwischen ungewöhnlichem Essverhalten und Störungen der Nahrungsaufnahme – Pädiatrisches Dysphagiemanagement in der Akutklinik

In diesem Workshop soll es um Besonderheiten und Auffälligkeiten des Essens und Trinkens von Säuglingen und Kindern gehen.
Der Fokus liegt auf dem pädiatrischen Dysphagiemanagement im klinischen Setting:
Welche Marker haben wir um ein ungewöhnliches Essverhalten von einer behandlungsbedürftigen Störung zu unterscheiden?
Wie grenzen wir klinisch Begriffe wie Fütterstörung, kindliche Dysphagie o.ä. voneinander ab bzw. können wir sie voneinander abgrenzen?

Die Fragen sollen anhand von ausgewählten Fallbeispielen bearbeitet werden und zur weiteren interdisziplinären Diskussion anregen.

Abschließend werden wichtige Aspekte für die weiterführende, multiprofessionelle Betreuung der betroffenen Kinder beleuchtet.

Leitung. Sandra Bergmann (München), Stephanie Brunner (München)

(Workshop 8: Trachealkanülenmanagement bei Dysphagie in der Frührehabilitation – Der lange Weg zur Dekanülierung) (leider ausgebucht)

1. Indikationen für Tracheotomie/ Trachealkanüle
2. Trachealkanülen Modelle und deren Auswahl - Sprechen mit Trachealkanüle
3. Trachealkanülenpflege und -wechsel
4. Speichelmanagement, Medikamentöse Speichelreduktion
5. Untersuchungen (FEES, KSU)
6. Dekanülierung und der Weg des Entblockungsausbaus
7. Komplikationen und Notfälle
8. Therapeutisches Arbeiten mit Trachelkanülenpatienten: Funktionell vs. stimulativ
9. Sprechen mit Trachealkanüle - Veränderung der Luftumleitung
10. Oralisierung mit Trachealkanüle

Ein zentraler Bestandteil der Arbeit in der Frührehabilitation ist das Trachealkanülenmanagement bei Patienten mit Dysphagie. Der Workshop gibt einen Überblick über die Arbeit des multiprofessionellen Teams, insbesondere der Logopäden und Ärzte, mit diesen Patienten. Außerdem werden die wichtigsten Notfälle und Komplikationen erläutert.

Leitung: Simone Haug (München), Yasmin Krischock (München), Daniela Lehmann (München

(Workshop 9: Dysphagietherapie im ambulanten Setting) (leider ausgebucht)

Basiswissen bzgl. Anatomie und Physiologie des gesunden und gestörten Schluckvorganges wird vorausgesetzt. 

Der Schwerpunkt des Workshops liegt eher im Bereich des konkreten Vorgehens in der Therapie von Dysphagien bei unterschiedlichen Grunderkrankungen. Besprochen werden in Kürze unterschiedliche neurologische und onkologische Ursachen.

Es wird das in der ambulanten Betreuung diagnostische Vorgehen incl. Umsetzbarkeit im Hausbesuch dargestellt und im Hinblick auf effiziente Therapieplanung diskutiert. 

Ich stelle mein Vorgehen bei dysphagischen Defiziten wie Schlaganfällen, progredient verlaufenden neurologischen Erkrankungen, dementiell bedingten Dysphagien, Presbyphagie und auch onkologisch bedingten Dysphagien vor, mit denen wir im ambulanten Setting vorrangig konfrontiert werden. 

Ich stelle kurz mein Vorgehen bei der Aufklärung und juristischen Absicherung vor.

Leitung: Dina Roos (München)

Workshop 10: Die fiberendoskopische Evaluation des Schluckens (FEES)

Der Workshop soll einen Überblick über die flexible endoskopische Evaluation des Schluckens im Bereich der Neurologie, vorwiegend der akuten Schlaganfallversorgung, geben. Kurz werden die technischen Voraussetzungen, die Indikationen und die Durchführung beschrieben. Der Hauptfokus liegt auf Fallbeispielen aus dem klinischen Alltag. Dabei werden unterschiedliche Diagnosen, therapeutische Entscheidungsfindung sowie Ableitung von Therapiezielen dargestellt – aus ärztlicher sowie therapeutischer Sicht.

Leitung: Frank Wollenweber (München), Marika Rheinwald (München)

Workshop 11: Sicher is(s)t nicht genug - Ernährungsmanagement bei Dysphagie

„Patienten mit konsistenzadaptierter Nahrung neigen dazu, weniger Nahrung und Flüssigkeiten aufzunehmen“, dies beschreibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin explizit in ihren Leitlinien „Klinische Ernährung in der Neurologie“. In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie eine Mangelernährung erkennen, was deren Folgen sind und was Sie dagegen tun können. Denn Essen und Trinken sollen sicher, aber auch ausreichend sein.

Leitung: Monika Beyer (Erlangen), Sabine Fischer (Erlangen)

 

15.30 - 17.00 Uhr

(Workshop 12: Ganganalyse) (leider ausgebucht)
Leitung: Matthias Woiczinski (München)

 

Samstag, 14. September 2019

8.30 - 10.00 Uhr

(Workshop 13: Migräne und Kopfschmerz: Was kann die Physiotherapie leisten?) (leider ausgebucht)

Anamnestisch kann gut zwischen Nackenschmerzen als Begleitsymptom und Nackenbeschwerden als Trigger von Migräneattacken unterschieden werden. In diesem Workshop werden Beispiele der manuellen Untersuchung von Personen mit Kopfschmerzen und Migräne gezeigt, die als Ergänzung zur Anamnese Aufschluss hinsichtlich der Identifizierung möglicher auslösender Strukturen von Migräneattacken geben können. Zudem werden physiotherapeutische Behandlungsoptionen bei Nacken- und Kopfschmerzen demonstriert sowie der Stellenwert und die individuelle Modifikation von adäquatem Ausdauertraining und von Entspannungstechniken im Sinne einer Prophylaxe dargestellt

Leitung: Benjamin Schäfer, BSc Physiotherapie, MSc Therapiewissenschaften, ist leitender Physiotherapeut in der Migräne- und Kopfschmerzklinik in Königstein. Er ist zertifizierter DMKG Kopf- und Gesichtsschmerzexperte. Weiterhin ist es als Dozent an der Hochschule Fresenius, Frankfurt tätig, Mitglied der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. und Mitglied des Arbeitskreis Schmerz und Bewegung der Deutschen Schmerzgesellschaft. Webseite: www.migraene-klinik.de

(Workshop 14: Alexander-Technik für Menschen mit chronischen Schmerzen) (leider ausgebucht)

Die Alexander-Technik vermittelt erlernbare Fähigkeiten, um ungünstige Gewohnheiten mit Auswirkungen auf den Haltetonus und die neuromuskuläre Koordination zu erkennen, zu verstehen und aufzulösen. Die nachhaltige Wirksamkeit bei chronischen Rückenschmerzen belegt eine 2008 im British Medical Journal veröffentlichte Studie von Little et al. 24 Stunden Unterricht in der Alexander-Technik führten noch nach einem Jahr zu einer signifikanten Schmerzreduktion. Im Workshop lernen Sie die Grundlagen und Prinzipien der Alexander-Technik theoretisch und praktisch kennen.

Leitung: Dr. phil. Pia Quaet-Faslem ist Diplom-Psychologin in einer Praxis im München. Sie ist Lehrerin der F.M. Alexander-Technik, Mitglied im Alexander-Technik Verband Deutschland (ATVD) e.V. und Redakteurin der Mitgliederzeitschrift „infobrief“ des ATVD e.V. Webseite: www.ergonomie-in-bewegung.de

10.30 - 12.00 Uhr

(Workshop 15: Chronische Schmerzen: Noziplastizität als Ursache persistierender Schmerzen: Welche Rolle spielt die Physiotherapie? Klinische Präsentation und physiotherapeutische Ansätze.) (leider ausgebucht)

Dieser Workshop beleuchtet im ersten Teil den Schmerzmechanismus der Noziplastizität. Sowohl pathophysiologische Hintergründe von zentraler Sensitivierung, neuroplastischer Änderungen im Gehirn und das „Schmerzgedächtnis“ als auch deren klinische Präsentation werden präsentiert. Mögliche physiotherapeutische Therapiemaßnahmen werden im zweiten Teil anhand klinischer Beispiele gezeigt.

Leitung: Ralf Schesser, MPhty (ManipPhysio), leitet die Physiotherapie am Interdisziplinäres Schmerzzentrum und in der Orthopädie in der m&i Fachklinik Enzensberg. Er schloss ein Studium an der University of South Australia mit dem Master of Manipulative Physiotherapy ab. Er arbeitet als Dozent in Masterprogrammen unterschiedlicher Universitäten und im Curriculum für Spezielle Schmerzphysiotherapie der Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.  Zudem ist er Dozent im OMPT Programm des Deutschen Verbands für Manuelle Therapie (Maitland® Konzept). Webseite: www.fachklinik-enzensberg.de

(Workshop 16: Infiltrationen an der lumbalen Wirbelsäule (Teil 1)) (leider ausgebucht)
Leitung: Julian Sprau (München), Christopher Topar (Berlin)

13.30 - 15.00 Uhr

(Workshop 17: Akupunktur und Infiltration bei Triggerpunkten der HWS- und Schulterregion) (leider ausgebucht)

Schmerzen und Bewegungseinschränkung von HWS und Schulter gehen häufig von Funktionsstörungen der Muskulatur und Faszien im Sinne eines myofaszialen Syndromes (MS) mit Ausbildung myofaszialer Triggerpunkte (mTrP) aus. So ist zum Beispiel das Glenohumeralgelenk mit seiner kleinen Pfanne empfindlich auf eine Störung der intermuskulären Koordination. MTrPs können das scapulo-humerale Gleiten und die Zentrierung des Humeruskopfes in der Schulterpfanne behindern und zur funktionellen Einengung des subacromialen Raumes (Impingement) mit Irritation der Bursa subacromialis und der Sehnen der Rotatorenmanschette führen. Inhalt des Workshops sind Diagnostik der mTrPs der Shulter und Nackenregion und ihre Behandlung mit Akupunktur und LA-Infiltration.

Leitung: Priv.-Doz. Dr. med. Dominik Irnich ist Oberarzt an der Klinik für Anästhesiologie, Leiter der Interdisziplinären Schmerzambulanz am Klinikum der Universität München der LMU, Innenstadt und 1. Vorsitzender der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA e.V.). Neben einer regen Forschungs- und Vortragstätigkeit (85 Originalarbeiten, 145 Vorträge) ist er spezialisiert auf die Behandlung myofaszialer Syndrome und u.a. Herausgeber des Standardwerks „Leitfaden Triggerpunkte“ (Elsevier). Webseite: www.schmerzambulanz-muenchen.de

Workshop 18: Vibrationstraining

Vibrationstherapie stellt eine innovative Therapiemethode für orthopädische, neurologische und uro-gynäkologische Krankheitsbilder dar.

In diesem workshop geht es darum, die theoretischen Grundlagen von vibratorischer Stimulation auf die Muskulatur kennenzulernen und die verschiedenen Vibrationsarten in Ihrer Effektivität auf das Muskelsystem zu unterscheiden. Im praktischen Teil des workshops wird anhand eines seitenalternierenden Stimulationssystems die Grundlagen sowohl in Eigenerfahrung als auch bzgl. der Anwendung am Patienten im Sinne einer Ersteinweisung demonstriert und angeleitet.

Leitung: Dr. Silke von der Heide absolvierte eine Ausbildung zur Physiotherapeutin und studierte im Anschluss Medizin. Sie ist Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin und Sportmedizinerin und seit 2003 selbständig. Seit 2014 ist Sie ärztliche Leiterin des Gesundheitszentrums Promotio. Webseite: www.promotio.de/

(Workshop 19: Infiltration Infiltrationen an der lumbalen WS (Teil 2)) (leider ausgebucht)
Leitung: Julian Sprau (München)