Programm

08:30 – 10:00
Dysphagie, Teil 1 - Vorträge    Hörsaal VII

08:30
Begrüßung
Ch. Lemhöfer, M. Rheinwald

08:35 – 09:05     
Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie des Schluckaktes
E. Wagner-Sonntag

09:05 – 09:30     
Apparative Diagnostik von Dysphagien - Videofluroskopie
Dr med. W. Flatz

09:30 – 10:00     
Apparative Diagnostik von Dysphagien - Flexible endoskopische Evaluation des Schluckens
Dr med. K. Petery

10:00 – 10:30
Kaffeepause

10:30 – 12:00
Dysphagie, Teil 2 - Vorträge    Hörsaal VII

10:30 – 11:00
Neurogene Dysphagie – Diagnostik und Therapie
M. Rheinwald

11:00 – 11:30     
Dysphagien bei Kopf-Hals-Tumoren
Dr. phil. J. Wechtenbruch

11:30 – 12:00
Dysphagien auf Intensivstation
G. Höpcke

12:00 – 13:30
Mittagspause

13:30 – 15:00
Dysphagie, Teil 3 - Workshops
(begrenzte Teilnehmerzahl, Bestätigung in der Reihen-folge der Anmeldung)

1 Hörsaal VII
Fiberendoskopische Evaluation des Schluckens – Fallbeispiele aus der Neurologie
Dr med F. Wollenweber, M. Rheinwald

Der Workshop soll einen Überblick über die flexible endoskopische Evaluation des Schluckens im Bereich der Neurologie, vorwiegend der akuten Schlaganfallversorgung, geben. Kurz werden die technischen Voraussetzungen, die Indikationen und die Durchführung beschrieben. Der Hauptfokus liegt auf Fallbeispielen aus dem klinischen Alltag. Dabei werden unterschiedliche Diagnosen, therapeutische Entscheidungsfindung sowie Ableitung von Therapiezielen dargestellt – aus ärztlicher sowie therapeutischer Sicht.

2 PT Schule
Trachealkanülenmanagement bei Dysphagie in der Frührehabilitation – Der lange Weg zur Dekanülierung
Dr. med. S. Haug, Y. Krischock, D. Lehmann

1. Indikationen für Tracheotomie/ Trachealkanüle
2. Trachealkanülen Modelle und deren Auswahl - Sprechen mit Trachealkanüle
3. Trachealkanülenpflege und -wechsel
4. Speichelmanagement, Medikamentöse Speichelreduktion
5. Untersuchungen (FEES, KSU)
6. Dekanülierung und der Weg des Entblockungsausbaus
7. Komplikationen und Notfälle
8. Therapeutisches Arbeiten mit Trachelkanülenpatienten: Funktionell vs. stimulativ
9. Sprechen mit Trachealkanüle - Veränderung der Luftumleitung
10. Oralisierung mit Trachealkanüle

Ein zentraler Bestandteil der Arbeit in der Frührehabilitation ist das Trachealkanülenmanagement bei Patienten mit Dysphagie. Der Workshop gibt einen Überblick über die Arbeit des multiprofessionellen Teams, insbesondere der Logopäden und Ärzte, mit diesen Patienten. Außerdem werden die wichtigsten Notfälle und Komplikationen erläutert.

3 Konferenzraum OPMR
Zwischen ungewöhnlichem Essverhalten und Störungen der Nahrungsaufnahme – Pädiatrisches Dysphagiemanagement in der Akutklinik
S. Bergmann, S. Brunner

In diesem Workshop soll es um Besonderheiten und Auffälligkeiten des Essens und Trinkens von Säuglingen und Kindern gehen.
Der Fokus liegt auf dem pädiatrischen Dysphagiemanagement im klinischen Setting:
Welche Marker haben wir um ein ungewöhnliches Essverhalten von einer behandlungsbedürftigen Störung zu unterscheiden?
Wie grenzen wir klinisch Begriffe wie Fütterstörung, kindliche Dysphagie o.ä. voneinander ab bzw. können wir sie voneinander abgrenzen?

Die Fragen sollen anhand von ausgewählten Fallbeispielen bearbeitet werden und zur weiteren interdisziplinären Diskussion anregen.

Abschließend werden wichtige Aspekte für die weiterführende, multiprofessionelle Betreuung der betroffenen Kinder beleuchtet.

4 PT Schule
Dysphagiemanagement im ambulanten Setting
D. Roos

Basiswissen bzgl. Anatomie und Physiologie des gesunden und gestörten Schluckvorganges wird vorausgesetzt. 

Der Schwerpunkt des Workshops liegt eher im Bereich des konkreten Vorgehens in der Therapie von Dysphagien bei unterschiedlichen Grunderkrankungen. Besprochen werden in Kürze unterschiedliche neurologische und onkologische Ursachen.

Es wird das in der ambulanten Betreuung diagnostische Vorgehen incl. Umsetzbarkeit im Hausbesuch dargestellt und im Hinblick auf effiziente Therapieplanung diskutiert. 

Ich stelle mein Vorgehen bei dysphagischen Defiziten wie Schlaganfällen, progredient verlaufenden neurologischen Erkrankungen, dementiell bedingten Dysphagien, Presbyphagie und auch onkologisch bedingten Dysphagien vor, mit denen wir im ambulanten Setting vorrangig konfrontiert werden. 

Ich stelle kurz mein Vorgehen bei der Aufklärung und juristischen Absicherung vor.

5 Hörsaal V
Sicher is(s)t nicht genug - Ernährungsmanagement bei Dysphagie
S. Fischer, M. Beyer

„Patienten mit konsistenzadaptierter Nahrung neigen dazu, weniger Nahrung und Flüssigkeiten aufzunehmen“, dies beschreibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin explizit in ihren Leitlinien „Klinische Ernährung in der Neurologie“. In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie eine Mangelernährung erkennen, was deren Folgen sind und was Sie dagegen tun können. Denn Essen und Trinken sollen sicher, aber auch ausreichend sein.